Ernährungsberatung

Den Verdacht gibt es schon lange und heute wissen wir: Was wir essen, beeinflusst nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. Auch alternative Heilmethoden spiegeln diese Vorstellung wider. Die moderne Schulmedizin dagegen hielt den Ansatz lange für abwegig – bis jetzt. Heute steht fest: Du bist was du isst“. Eine ungesunde Lebensweise kann krank machen physisch wie psychisch.

Nicht selten unglücklich und im schlimmsten Fall sogar depressiv. Wenn die biochemische Fabrik – Mensch – nicht mit allen Vitalstoffen, Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen beliefert wird, fängt sie nicht mehr an rund laufen. Und es ist belegt, dass nicht nur Fettleibigkeit in westlichen Ländern epidemieartig zunimmt, sondern auch Depressionen und Angsterkrankungen häufiger werden.

Einen Zusammenhang zwischen den Leiden scheint es zu geben: Übergewichtige haben ein deutlich höheres Risiko für Depressionen. Dahinter steckt anscheinend mehr als die geläufige Erklärung, dass Dicke wegen ihres Aussehens unglücklich sind und aus Frust mehr essen. Es gibt Stoffe in der Nahrung, die unmittelbar auf das Gehirn wirken.

Der Magen-Darm-Trakt, durchzogen mit einem komplexen Nervengeflecht, das Signale direkt in die Gefühlszentren des Gehirns schickt. Dort ist das Immunsystem, das die Stimmung drücken kann und das auf Nahrung ziemlich direkt reagiert. Und nicht zuletzt könnten sogar Bakterien, die im Darm bei der Verwertung der Kost helfen, für Glück oder Unglück mitverantwortlich sein.